Aktuelles

CFA-Mitarbeiter nehmen am Seminar zum Thema „Schutz für Kinder“ teil

Als soziale Einrichtung, welche sich mit den Nöten und Rechten von Straßenkindern befasst, war das Halbtagsseminar „Kinderschutz, Kindesmissbrauch & andere Formen sexueller Ausbeutung von Kindern: Aufruf zum Handeln“ für die Mitarbeiter von Christ for Asia eine sehr bereichernde Zeit.
Hauptreferentin war die Sozialhilfe-Expertin von World Vision, Ma Joyce A. Flora, RSW, spezialisiert im Bereich „Wirtschaftliche und sexuelle Ausbeutung von Kindern“.
 Nach der neuesten Statistik und Beobachtungsliste weltweiter organisierter Kriminalität, steht der Handel mit Menschen, besonders der mit Frauen und junger Mädchen, an dritter Stelle, gleich nach  „Drogen“ und „Waffen“, welche die ersten zwei Plätze einnehmen. Es ist niederschlagend, über solche Tatsachen Bescheid zu wissen. Und noch entmutigender zu sehen, wie gleichgültig man vielfach auf diesen Sachverhalt reagiert, und wie apathisch man gegenüber diesen Gebieten ist, in denen diese Verbrechen an Frauen und Kindern begangen werden.
Das Seminar hatte zum Ziel, das Bewusstsein gegenüber dieser Thematik zu sensibilisieren und das Eintreten gegen Kindeshandel und Menschenausbeutung zu fördern.
 Solche Taten sind in den Augen Gottes verabscheuungswürdig und aus Sicht der Gesellschaft demoralisierend. Wie Edmund Burke einmal sagte: „All it takes for evil to prevail in this world is for enough good men to do nothing“ (Alles was es braucht, um das Böse in dieser Welt herrschen zu lassen, ist eine Anzahl guter Menschen, die nichts tun.)
Von daher gibt es einen Aufruf, der in der Gesellschaft gehört werden muss, besonders von Christen und auch besonders von CFA als eine soziale Institution, nämlich der, das Recht und die Gerechtigkeit aufrechtzuerhalten.

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Frühere Nehemiah-Kinder kommen zu einem Wiedersehenstreffen nach Hause

Zwei Jahre sind es seit dem ersten Wiedersehenstreffen CFAs. In der Zeit als Familie Rauch in Cebu zu Besuch war, wurde ein Tag für das Wiedersehenstreffen festgesetzt, zu dem alle ehemaligen Nehemia-Kinder seit der Anfangszeit der Nehemia-Heime eingeladen waren. Die Einladungen gingen vorzeitig hinaus.
 
Bekannte Gesichter tauchten auf. Sie brachten ein Lächeln, Lachen und viele Erinnerungen an die vergangene Zeit mit, in der sie in den anfänglichen Gebäuden des Nehemia-Zentrums untergebracht waren. Sie erzählten von ihren Erlebnissen, als sie noch in den Nehemia-Heimen gewohnt hatten.
 
Ein paar dieser ehemaligen Kinder berichteten davon, wie ihr Leben heute aussieht. Einige gründeten bereits ihre eigene Familie. Andere erzählten von ihrer Arbeit. Ein ehemaliger Junge, Joseph, ist heute verheiratet und arbeitet in einer Elektronikgesellschaft. Er gab Zeugnis darüber, wie er im Jungenheim nicht nur mit dem fürs Leben Notwendige versorgt wurde, sondern auch Hilfe darin bekam, Sinn in seinem Leben zu finden. Seit er sein Leben Jesus übergeben hatte, war er entschlossen sein Leben zu bessern und Jesus im Zentrum seines Lebens und seiner Familie sein zu lassen. Es war sehr ermutigend, ein Kinder nach dem anderen zuhören, wie es im Leben Licht und Richtung gefunden hatte. Es wurde sogar ein Gebet von ihnen initiiert – für alle Mitarbeiter, die sie in all den Jahren im Heim begleiteten.
 
Demgegenüber gibt es auch ein paar ehemalige Kinder, die in ihrem Leben einige nicht so gute Entscheidungen getroffen haben, die jetzt z.B. arbeitslos sind und in Problemen stecken. Es ist wirklich eine Tatsache, dass ein großer Teil von dem, was wir im Leben haben oder wer wir sind, Auswirkungen unserer Entscheidungen sind. Einmal mehr hieß der Gründer von CFA, Harald Rauch, und die CFA-Familie alle willkommen – jedes Kind, das ein Teil dieser Familie wurde. Er erinnerte sie daran, dass es kein Versagen, keine Sünde, kein Versäumnis gibt, welches für den Herrn Jesus zu schwierig wäre, um es in Ordnung zu bringen. Diese Erinnerung ist etwas, das in Christ for Asia seinen festen Platz im Dienst an den Straßenkindern hat. Es hält daran fest, dass alle Mühe im Herrn niemals vergeblich ist.

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42 Jugendliche lassen sich taufen

Nach der Sommerfreizeit der Kinder und Jugendlichen von CFA und der damit verbundenen Jüngerschaftsschulung, entschlossen sich 42 Kinder ihren Glauben und ihre Nachfolge Jesu zu bezeugen, indem sie sich taufen ließen. So entschieden diese Kinder an einem Morgen am Strand, ihre Vergangenheit zurück zu lassen und ein Leben als Christusnachfolger zu führen. Sie wurden im Wasser untergetaucht und wieder herausgeholt als Symbol, mit Christus gestorben und wiederauferstanden zu sein, hin zu einem neuen Leben, welches sich in Glauben gründet durch den Sohn Jesus, der sich selbst als Opfer für die Sünde der Menschheit hingegeben hat. Er starb am Kreuz und erstand wieder zum Leben. 
Als die getauften Kinder aus dem Wasser kamen, wurden sie in die Familie der Gläubigen willkommen geheißen. Viele waren zu Tränen gerührt, als sie ihr Taufzeugnis ablegten, ihr Leben Christus übergeben zu haben und öffentlich ihren Glauben an den Retter und Herrn Jesus zu bekennen.
2. Korinther 5, 17-18; 21: „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt… Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“

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CFA feiert den ersten Spatenstich

Es war ein historischer Moment für die Christ for Asia - Familie, als sie sich um die noch freie Fläche des sogenannten „Promise Land“ (= Verheißenes Land) versammelte, um den ersten Spatenstich für das neue Nehemia-Jungenheim zu feiern, welches dort bald gebaut werden soll.
 
Der Präsident von CFA, Vincent Ozaraga, sowie der Gründer von CFA, Harald Rauch, und ein Mitglied aus dem Vorstand, Helen Coromina, vollzogen den Akt des Spatenstiches. Gebete wurden zu Gott emporgehoben und als Zeichen dafür viele Luftballons in den Himmel geschickt.
 
Die CFA-Familie erinnerte sich gemeinsam an die vergangenen Jahre - von den bescheidenen Anfängen CFAs bis hin zu der Organisation, die CFA heute ist. Man gedachte an die Zeiten, als die Nehemia-Heime der Mädchen und Jungen noch gemietete Gebäude waren. Gottes Treue wird darin sichtbar. ER begegnete den Nöten der Straßenkinder, welchen CFA dient, Schritt für Schritt. Seit damals konnte für viele Menschenleben gesorgt werden. Viele junge verwundete Seelen wurden verarztet und bekamen die Chance neu anzufangen und ihr Leben neu auszurichten.
 
Bis heute ist es der Wunsch von CFA, eine Vergrößerung durchzuführen und durch den Bau noch mehr Kindern ein Zuhause bieten zu können. Die neuen Gebäude, die in drei Phasen errichtet werden, sollen ein Zuhause für insgesamt 52 ehemalige Straßenkinder geben.

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